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Social Media haben die Kommunikation nachhaltig verändert. Unternehmen, Presse und Öffentlichkeit stehen zu Zeiten des Web 2.0 in einer völlig neuen Kommunikationskonstellation als noch zuvor. Onlinekommunikation und Social Media verändern die Aufgabenfelder von Unternehmenskommunikation, Marketing, PR und Werbung und schaffen neue Schnittstellen zwischen den Abteilungen. Zwar bedeuten die neuen Spielarten der Onlinekommunikation nicht, dass für Berufskommunikatoren alle bestehenden Mechanismen ihre Gültigkeit verlieren, jedoch gilt es, sich einer Vielzahl an kommunikativen Herausforderungen zu stellen. Nicht allein, weil durch die Vielzahl der Kanäle und die schnelle Multiplikation in den Netzwerken die Krisenanfälligkeit von Unternehmen steigt. Sondern auch, weil sich Gespräche im Social Web über die eigenen Marke nur bedingt steuern lassen. Dieser stückweite Kontrollverlust muss von Unternehmen kommunikativ organisiert werden, um den Mehrwert, den der Dialog mit Kunden und Stakeholdern birgt, in den Fokus zu setzen.

Unabdingbar ist in jedem Fall die Einbettung der Social Media-Aktivitäten in die Gesamtstrategie, denn nur so können kleine und große Unternehmen, Start-Ups wie etablierte Institutionen im Social Web erfolg- reich sein. Es müssen konzeptionelle Überlegungen angestellt werden, welche und wie viele Aufgaben mit den eigenen personellen Ressourcen innerhalb des Unternehmens übernommen werden können, um effektiv nach innen und außen zu kommunizieren. Stößt dies möglicherweise eine Entwicklung zur integrierten Kommunikation an, die es dem Unternehmen oder der Organisation gestattet, die vielfältigen Social Media-Aktivitäten in Einklang zu bringen? Wirken Ressentiments und die etablierten Unternehmens- und Kommunikationsstrukturen einer effektiven Nutzung von Social Media entgegen?

Die neuen Medienphänomene erwischen Unternehmen, Verbände und Organisationen vielfach noch auf dem falschen Fuß: Wer kümmert sich wie um welche Medien? Wer darf alles im Namen des Unternehmens twittern, bloggen und vernetzen? Welche Kanäle nutze ich für welche Inhalte, wo befindet sich meine Zielgruppe und welcher Content ist für die jeweilige Gruppe relevant? Setze ich auf Information oder auf emotionalen Content, um dem User einen Mehrwert zu bieten und somit Markenimage und Kaufbereitschaft zu steigern? Wie lässt sich Wahrnehmung durch die Zielgruppen, Reputation und Erfolg im vormedialen Raum messen?

Es gibt zahlreiche Beispiele, wie eine gelungene Onlinekommunikation dabei hilft, die Ziele der eigenen Institution zu erreichen, durch den offenen Dialog mit Stakeholdern Wissen und Erfahrungen auszutauschen und sich gewinnbringend im Web 2.0 zu positionieren. Die Tagung Onlinekommunikation soll Anregungen liefern, wie professionelle Kommunikatoren die Datenkanäle für sich und ihre Organisation nutzen können. Praktiker aus Unternehmen, Agenturen und Institutionen sprechen über ihre Erfahrungen in der Onlinekommunikation und geben Anregungen, wie Sie sich das Netz zu Nutze machen können.

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